Die besten Sportarten für jedermann

Ein heißer Sommer weicht bald dem Herbst. Eine gute Gelegenheit, (wieder) richtig mit Sport anzufangen. Entscheidungshilfe dafür gefällig? Die Alpha-Ärzte machen Ihnen 4 Sportarten schmackhaft, die gegen verbreitete „Volkskrankheiten“ helfen: Übergewicht, Rückenschmerzen, Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes und Stress. Auf niedrigem Level kann fast jeder einsteigen, Resultate zeigen sich schneller als gedacht.

Simple Bewegungsmuster mit großem Effekt

Viele beliebte Sportdisziplinen sind für Untrainierte Gift. Bei Tennis, Fußball oder Kampfsport etwa muss der Körper gut in Schuss sein, um die Bewegungsabläufe zu meistern. Sonst drohen Verletzungen und Frust.
Bei den Sportarten, die wir Ihnen hier präsentieren, ist das anders. Natürlich sollten Sie behutsam beginnen – und jederzeit das gesunde Maß wahren. Falls Sie unter chronischen Erkrankungen leiden, empfiehlt sich die Rückversicherung beim Hausarzt.
Und nun folgen Sie uns einfach auf unserem kleinen sportlichen Rundgang!

Kraulschwimmen

Schwimmen ist schonendes Ganzkörpertraining

Stetige Bewegung im Wasser ist Ausdauertraining par excellence. Das Bahnenziehen im Becken ist ein Segen für Herz-Kreislauf-System, Skelett und Muskulatur. Die ruhigen, gleichmäßigen Bewegungen halten die Gelenke gesund: Regelmäßige Beanspruchung bewirkt die Ausschüttung von Hyaluronsäure, der unverzichtbaren „Gelenkschmiere“. Mehr als andere Sportarten eignet sich der Schwimmsport also für Orthopädie-Patienten.

  • Zu bevorzugen ist der Kraulbeinschlag, wie er beim Rücken- und beim Kraulschwimmen angewendet wird.
  • Er belastet die Hüftgelenke weniger als der Beinschlag beim Brustschwimmen.
  • Ihr Stützapparat wird beim Schwimmen besonders gut trainiert, Verspannungen können sich lösen. Ein schmerzender Rücken weiß es Ihnen zu danken.

Nicht nur Ihrem Körper tun Sie beim Wassersport viel Gutes. Das leichte Schweben, mit dem man sich durchs kühle Nass bewegt, ist auch Balsam für das Gemüt.
Für alle Ausdauersportarten gilt: Wenn Sie aus der Übung sind, lassen Sie es zunächst langsam angehen. Machen Sie die ersten Male nach ein paar Minuten Schluss. Sobald Sie besser trainiert sind, können Sie mehrere Einheiten pro Woche einlegen. Dann stellen sich die Gesundheitseffekte ein. Bewegen Sie sich mindestens eine halbe Stunde am Stück, besser noch ist eine Stunde und mehr.

Radfahren macht Spaß und hält fit

Radfahren verbindet Fitness mit Sightseeing

Wer Gewicht verlieren will, schafft das auf dem Zweirad besonders leicht. Fast jeder hat eines zur Verfügung oder kann es sich irgendwo leihen. Besondere Anforderungen an die Technik stellt der Sport nicht. Die Vorauswahl einer schönen Strecke stellt sicher, dass auch das Auge was davon hat. Achten Sie darauf, dass das Rad für Sie passt. Eine ungute Körperhaltung kann Schultern und Nacken in Mitleidenschaft ziehen.
Ziehen Sie sich leichte, atmungsaktive Kleidung an, wenn Sie sich auf eine sportliche Ausfahrt begeben. Übermäßig schnell müssen Sie auf Ihren „Abnehm-Touren“ nicht fahren. Ein gutes Stündchen Radeln darf es aber schon sein. Natürlich nach ausreichender Eingewöhnung. Für den Anfang reichen auch kürzere Strecken.

  • Wie bei jedem Ausdauersport bauen Sie auf dem Drahtesel Fett ab und Muskelmasse auf – in dem Fall an den Beinen.
  • Wenn Sie jede Woche zwei, drei Stündchen radeln und gleichzeitig bewusster essen, nehmen Sie mit der Zeit automatisch ab.
  • Über die vermehrte Durchblutung freuen sich Lunge und „Pumpe“ ebenso wie Ihre Haut.

Auch Patientinnen und Patienten mit zu hohen Cholesterin- und Blutzucker-Werten hilft die regelmäßige Bewegung: Freie Fettsäuren im Blut werden abgebaut, das Verhältnis von „schlechtem“ und „gutem“ Cholesterin verbessert sich. Die Bauchspeicheldrüse schüttet gleichmäßiger Insulin aus und der Blutzucker wird leichter verwertet.

Nordic Walking ist schonender Laufsport

Nordic Walking, der gelenkschonende Laufsport

Die verträgliche Abart des Joggens bedient sich zusätzlich zweier Stöcke als Stütze. So werden neben dem Beinapparat auch Schultern und Arme beansprucht. Die gemäßigten „Drehzahlen“, die Sie beim Nordic Walking erreichen, genügen vollauf, um Herz und Kreislauf in Schwung zu halten. Bei Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck zum Beispiel kann regelmäßiger Ausdauersport den Ruhepuls und auch den Blutdruck um einige Punkte senken. Dauerhaft.
Wenn Sie Spaß an Messwerten haben, besorgen Sie sich eine Pulsuhr. Die gibt’s ab und an auch beim Discounter für wenig Geld.

  • Ihr minütlicher Herzschlag sollte 180 minus Ihr Lebensalter im Durchschnitt nicht überschreiten.
  • Wenn Sie sich an diese grobe Faustformel halten, bleiben Sie vor Überanstrengung geschützt.

Mit guten Laufschuhen macht der Walking-Trip noch mehr Spaß. Ihre Füße und Gelenke danken es Ihnen. Wer lieber in Gesellschaft schwitzt, ist beim Nordic Walking auch gut aufgehoben. Bei dem Tempo, das hier vorherrscht, kann man sich in der Gruppe noch bestens unterhalten.

Trampolinspringen macht auch Erwachsenen Spaß

Trampolinspringen aktiviert hunderte von Muskeln

Diese Sportart ist seit dem Jahr 2000 olympische Disziplin. Sie wird auch in hiesigen Wohnzimmern immer beliebter. Mehr als ein kleines Zimmer-Trampolin brauchen Sie nicht, um sich nach Herzenslust auszupowern. Das Auf und Ab auf der federnden Sprungfläche hat es in sich: Trainer versichern, dass zehn Minuten Trampolin einer 30-minütigen Joggingrunde in nichts nachstehen. Sie können mit diesem Sport also genauso Herz und Lunge trainieren wie mit klassischen Ausdauerdisziplinen. Im Sommer bauen Sie das Gerät einfach im Garten oder im Park auf und genießen die frische Luft.

  • Das Trampolin eignet sich hervorragend zum Trainieren der Muskulatur von Beinen, Armen und Bauch.
  • Trampolinsprünge beanspruchen rund 400 der 600 Muskeln des menschlichen Körpers.
  • Der gesamte Organismus wird gefordert: Es handelt sich um ein ganzheitliches Körpertraining.

Das Trampolin lässt sich wunderbar dafür nutzen, nach stressigen Arbeitstagen Dampf abzulassen. Die Sportart schont sogar Ihre Gelenke. Dafür sorgt die gute Federung, mit der kein noch so weicher Waldweg mithalten kann. Gutes Aufwärmen ist jedoch ratsam. Menschen mit Rückenproblemen oder empfindlichen Bändern sollten sich von Trampolinen eher fernhalten.

Persönliche Gesundheitsberatung

Abhängig von Ihrer Konstitution und Ihrem persönlichen Gesundheitszustand kann einer der erfahrenen Alpha-Ärzte Ihnen auch eine Sportart vorschlagen, die am besten zu Ihnen passt. Wir beraten Sie jederzeit gern.

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