Wenn im Frühling der Kopf sich dreht

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Der Mai hat uns dieses Jahr mit sommerlichen Temperaturen verwöhnt und wir freuen uns auf einen ebenso sonnigen Juni. So wunderbar die warmen Temperaturen auch sind, einige von uns leiden unter der sogenannten „Wetterfühligkeit“ und ihr Kopf beginnt sich zu drehen: Der Kreislauf macht schlapp.

Tipps, mit denen Sie Kreislaufprobleme in den Griff bekommen

Warum der Schwindel beginnt

Bei Kreislaufproblemen kommen viele Ursachen in Frage. In vielen Fällen ist es ein zu niedriger Blutdruck, der einen schwindeln lässt. Von einem niedrigen Blutdruck – Hypotonie – spricht man bei Werten unter 100/60 mmHg. Dann kann es passieren, dass das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

Typischerweise kommt es zu Kreislaufstörungen, wenn man aus dem Liegen zu schnell aufsteht. Aber auch hohe Temperaturenkönnen Schwindel auslösen.

Weitere Auslöser können sein:

  • Wetterschwankungen
  • Langes Stehen
  • Schnelles Aufstehen (insbesondere aus dem Liegen)
  • Starke Schmerzen
  • Üppige Mahlzeiten
  • Schwangerschaft
  • Längerer Aufenthalt in der Sonne oder in Menschenmengen

Bei den meisten Kreislaufgeplagten liegt eine reine Funktionsstörung zugrunde. Ihr Kreislauf reagiert zwar auf Belastung, aber zu langsam – es fehlt an Training.

Wer tagsüber in einem wohltemperierten Büro arbeitet und sich auch in der Freizeit kaum körperlich anstrengt, fordert Herz und Gefäße zu wenig. Der Kreislauf muss sich zu selten anpassen und stößt dann schon bei kleineren Belastungen wie Luftdruck- oder Temperaturschwankungen oder schnellem Aufstehen an seine Grenzen.

 

  Sofort Hilfe Kreislauf

Fühlt man sich auf einmal schwach und hat das Gefühl, die Beine tragen einen nicht mehr, sollte man sich sofort hinsetzen oder hinlegen. So kann zum einen ein Sturz vermieden werden, zum anderen strömt das Blut im Liegen leichter zum Herzen – und das stabilisiert den Kreislauf.

Wer rastet, der „rostet“

Bewegung hilft bei Kreislaufbeschwerden. Wer sich zu wenig oder selten  bewegt, riskiert nicht nur Kreislaufbeschwerden, sondern auch Diabetes, Herzinfarkte, Schlaganfälle sowie Rückenschmerzen. Daher gilt: Bewegung in den Alltag einbauen.

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Frühlingssonne tanken

Sonnenlicht regt die Ausschüttung des „Glückshormons“ Serotonin an und ebenso die Bildung von lebenswichtigem Vitamin D: Bewegung an der frischen Luft tut gut – aber bitte nicht übertreiben.

Starke Temperaturschwankungen bringen den Kreislauf aus dem Takt: Das äußert sich durch häufiges Schwindelgefühl. Manchmal ist man auch schneller aus der Puste. Ist man „wetterfühlig“, sollte man den Körper nicht zusätzlich belasten und anstrengende Tätigkeiten auf einen späteren Zeitpunkt verschieben – wenn man sich an die „neuen“ Temperaturen gewöhnt hat.

Frühjahrs-Tipp: Im Frühling schwanken die Temperaturen oft stark. Zieht man sich zu warm an, weil man die morgendliche Kühle fürchtet, kann das am Nachmittag den Kreislauf belasten. Am besten, man trägt „Zwiebel-Look“ mehrere Kleidungsstücke übereinander. Wird einem zu warm, legt man so viele Schichten ab wie nötig.

Wiederkehrender Schwindel kann ein Symptom sein

Wiederkehrende, vom Wetter unabhängige Kreislaufprobleme können aber auch andere Ursachen haben, zum Beispiel Blutarmut, Störungen des Herzrhythmus, der Schilddrüse oder des Stoffwechsels, Venenprobleme oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Die Beschreibung der Symptome – gefolgt von einer körperlichen Untersuchung – erleichtert es, eine Diagnose zu finden. Manchmal bedarf es auch weiterführender Untersuchungen wie EKG oder einer Blut- und Nieren-Analyse.

Wenn Sie sich nicht wohl fühlen, der Kreislauf Probleme bereitet und Sie der Gedanke an volle Wartezimmer noch schwindeliger werden lässt, dann können Ihnen die Alpha-Ärzte helfen:

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