Mit triefender Nase aus dem Haus?

Mancher glaubt, eine Erkältung habe stets etwas mit „Kälte“ zu tun. Allein durch körperliche Unterkühlung entstehen solche Erkrankungen jedoch nicht – das ist wissenschaftlich erwiesen. Unstrittig ist, dass niedrige Temperaturen für Schnupfenpatienten ungünstig sind. Dasselbe gilt für Anstrengungen aller Art. Winterliche Streifzüge und erst recht der Gang zur Arbeit können Erkältungsopfer also ziemlich belasten.
Im folgenden Beitrag erläutern die Alpha-Ärzte, in welchen Fällen Betroffene besser in den eigenen vier Wänden bleiben.

Erkältungsvirus

Viren schlagen jedes Mal anders zu

Erkältung ist nicht gleich Erkältung. Was gemeinhin unter diesem Namen firmiert, bezeichnet die Medizin als „grippalen Infekt“. Es gibt über hundert verschiedene Virentypen, welche recht unterschiedliche Beschwerden auslösen können. Daneben treiben auch noch bakterielle Erreger ihr Unwesen. Und während bei dem einen bloß die Nase leicht tropft, streckt der gleiche Infekt den Nachbarn gleich tagelang nieder. Auch bei heftigerem Verlauf muss hinter dem grippalen Infekt aber noch lange keine echte Grippe stecken. Diese ist meist viel unangenehmer als die „gewöhnliche“ Erkältung. Husten, Schnupfen und Halsschmerzen können jedoch bei beiden Erkrankungen auftreten – mit unterschiedlichem Schweregrad.

Bei Grippe bleibt man meist von selbst im Bett

Bei einer richtigen Grippe sollten Sie unbedingt das Bett hüten. Schon das ausgeprägte Krankheitsgefühl hält die meisten Patienten von übertriebenen Aktivitäten ab. Wenn bloß die Nase läuft und der Hals ein bisschen kratzt, schonen viele von uns sich weniger. Wir machen uns auf den Weg zum Arbeitsplatz, gehen einkaufen oder gar zum Sport. Und mancher meint, die Jacke für einen kleinen Spaziergang überzustreifen, könne sogar bei der Genesung helfen. Ob das wirklich klug ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an.

Frau mit Erkältung im Bett

Dem Erreger auf den Fersen

Manchmal stellt das Immunsystem den Virus, bevor er viel Schaden anrichten kann. Außer leichten Schnupfensymptomen merkt der Betroffene kaum etwas davon. Infektionen verlaufen besonders dann so glimpflich, wenn der allgemeine Gesundheitszustand gut ist. Das ist besonders in der warmen Jahreszeit der Fall. Erkältungsviren sind da nämlich genauso unterwegs wie im Herbst und Winter.
Bei einem ausgewachsenen grippalen Infekt sieht es anders aus. Wenn Schleim trieft, der Rachen schmerzt und man vielleicht auch kräftig hustet, stellen sich meist auch Ermattung und Unwohlsein ein. Das ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass Ihre Immunabwehr auf Hochtouren dreht. Oft steigt auch die Körpertemperatur. Spätestens dann sollten Sie kürzertreten. Denn Stress und körperliche Anstrengung schwächen das Immunsystem. Sie rauben ihm die Energie, die es zur Niederschlagung des Erreger-Angriffs braucht. Also legen Sie sich lang, wann immer Sie können, und gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe. An Sport ist keinesfalls zu denken. Spätestens wenn Fieber dazukommt, sollten Sie auch der Arbeit fernbleiben. Von Ihrem Virenvorrat möchten Ihre Kollegen sowieso möglichst wenig abbekommen.

Kein Mensch ist unbegrenzt belastbar

Ein grippaler Infekt, der durch Viren verursacht wird, muss von selbst ausheilen. Mit passenden Medikamenten können Sie dafür sorgen, dass Sie sich ein bisschen wohler dabei fühlen. Die Hauptarbeit muss Ihr Körper aber allein verrichten. Lassen Sie sich in Ihrem Krankenstand möglichst von lieben Menschen umsorgen. Menschliche Zuwendung kann für die Genesung genauso wichtig sein wie Erkältungsmedikamente.
Im Durchschnitt dauert ein solcher Infekt nicht länger als 2 Wochen. Bei älteren oder chronisch kranken Menschen kann der Verlauf auch langwieriger sein. In jedem Fall sollten Sie sich richtig auskurieren. Sonst drohen ernste Folgen. Bei dauerhaft geschwächten Personen können Viren zum Beispiel auch den Herzmuskel angreifen. So weit sollten Sie es auf keinen Fall kommen lassen.

Spaziergang im Winter

Wenn es draußen frostig ist

Kälte setzt dem Organismus zu. Er braucht mehr Energie, um die Körpertemperatur zu halten. Dieser „Brennstoff“ kann bei der Erkältungsabwehr fehlen. Daher ist man im Winter deutlich anfälliger für die Ansteckung mit Krankheitskeimen.
Im geschwächten Zustand durch nasskalte Straßen zu schlurfen, ist also nicht unbedingt eine gute Idee. Eisiger Wind und Zugluft kühlen empfindliche Körperregionen aus. Und in gefrosteten Atemwegen können Viren sich länger festsetzen.

Raus zum Arzt muss nicht unbedingt sein

Am besten ist es, bei einer unangenehmen Erkältung für ein paar Tage in der warmen Stube zu bleiben. Regelmäßiges Lüften von Haus oder Wohnung hält die Schleimhäute feucht und unterstützt die Genesung.
Sogar den schlauchenden Gang zum Hausarzt können Sie sich sparen. Hier zeigen die Alpha-Ärzte, was sie können: Unser medizinischer Haus- und Notdienst schickt Ihnen auf Wunsch einen erfahrenen Kollegen direkt nach Hause. Sie erhalten rasch Hilfe, ohne sich auch nur einen Schritt aus der warmen Behausung fortbewegen zu müssen. Neben notwendigen Medikamente bekommen Sie – falls erforderlich – die Ruhe verschrieben, die Sie zur schnellen Genesung brauchen. Wenn nötig, auch mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

 

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