Erkältung oder Grippe? So erkennen Sie den Unterschied

Erkältung oder Grippe?

Irgendwie fühlt man sich nicht wohl: Der Hals beginnt zu kratzen, am nächsten Tag ist man leicht heiser, die Nase läuft und im Laufe der Nacht kommt Husten dazu.

Es hat einen „erwischt“ – man ist krank! Doch hat man sich „nur“ erkältet oder liegt eine „echte“ Grippe vor?

Auf den ersten Blick ähneln sich Erkältung und Grippe. Die Grippe weist aber einige besondere Merkmale wie hohes Fieber, starke Muskel- und Gliederschmerzen, den schnellen Ausbruch und einen heftigen Krankheitsverlauf auf.

Erkältung oder Grippe?

Also aufgepasst auf die feinen Unterschiede. Eine Grippe, medizinisch als Influenza bezeichnet, beginnt plötzlich. Symptome wie Kopf-, Muskel-, Gelenkschmerzen und Husten treten zeitgleich und in starker Ausprägung auf. Typisch ist auch das Fieber, also eine Körpertemperatur über 39 Grad, das mehrere Tage andauern kann und meist von Schüttelfrost sowie einem starken Erschöpfungszustand begleitet wird. Auch Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall können hinzukommen.

Eine „echte“ Grippe kann einen schweren Verlauf haben – Körper und Kreislauf werden dabei teils stark belastet.

Eine Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, kündigt sich durch erste Vorzeichen wie Niesen, laufende Nase (mit klarem Sekret) und ein leichtes Krankheitsgefühl an: Man fühlt sich müde und abgeschlagen.

Halsschmerzen, Husten, Schnupfen mit zähem Schleim, Kopf- und Gliederschmerzen sowie leichtes Fieber sind im weiteren Krankheitsverlauf möglich.

Erkältung oder Grippe?

„Sie kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage“

Bei einer Erkältung stellt sich meist innerhalb von ein paar Tagen eine deutlich spürbare Besserung ein und die Symptome sind – sofern keine Komplikationen auftreten – in der Regel nach etwa einer Woche bis zehn Tagen verschwunden. Eine Grippe hartnäckiger: Die Betroffenen fühlen sich durchaus für fünf oder mehr Tage richtig miserabel und bleiben im Bett liegen. Bei manchen braucht die Genesung sogar Wochen.

Unterschiedliche Erreger

Eine Erkältung mit Schupfen, Hals- und Kopfschmerzen sowie Abgeschlagenheit ist zwar sehr lästig, jedoch in der Regel harmlos. Auslöser des grippalen Infekts sind Erkältungsviren, von denen es etwa 200 verschiedene gibt. In den meisten Fällen sind die sogenannten Rhinoviren für die laufende Nase und das Unwohlsein verantwortlich.

Eine Grippe wird durch Influenzaviren, also Grippeviren, hervorgerufen und ist eine klassische Viruserkrankung, die schwerwiegende – sogar unter Umständen lebensbedrohliche – Folgeerkrankungen nach sich ziehen kann. Möglich sind zum Beispiel eine Entzündung des Herzmuskels oder eine Lungenentzündung.

Besonders gefährdet sind chronisch Kranke oder ältere Patienten.

Wann ist ärztliche Hilfe erforderlich?

Zögern Sie bitte nicht, bei einem oder mehreren der folgenden Symptome einen Arzt aufzusuchen:

  1. Es tritt schnell hohes Fieber (über 39° Celsius) ein

  2. Die Beschwerden dauern länger als einige Tage an oder werden stärker

  3. Das Atmen fällt schwer

  4. Ungewöhnliche oder sehr starke Beschwerden entstehen

Zudem sollten Sie ärztlichen Rat suchen, wenn eine Grunderkrankung wie zum Beispiel Diabetes oder Asthma vorliegt,

Ärzte wissen, ob bereits Grippefälle in der Gegend bekannt sind – was die Klärung, ob eine Erkältung oder eine Grippe vorliegt, erleichtert.

Bei Bedarf kann der Arzt Sie krankschreiben und Ihnen Medikamente verordnen, welche die Symptome lindern. Es gibt auch verschreibungspflichtige Arzneimittel, die den Verlauf der Grippe positiv beeinflussen können.

Wichtig: Bei einer „echten“ Grippe sollte binnen 48 Stunden eine antivirale Therapie starten. Sonst endet sie womöglich mit einer Entzündung von Lunge oder Herzmuskel.

Wenn volle Wartezimmer warten

Sie fühlen sich krank? Sie brauchen einen Arzt?

Wenn Sie sich nicht wohl fühlen, der Gedanke an volle Wartezimmer und lange Wartezeiten beim Arzt Sie aber noch mehr erschauern lässt, kann Ihnen unser privatärztlicher Haus- und Notdienst, die Alpha-Ärzte, helfen:

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